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	<title>Monitoring &#8211; Rambow-Musik</title>
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	<description>Rock &#38; Metal-Produktion Flensburg</description>
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	<title>Monitoring &#8211; Rambow-Musik</title>
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		<title>Was ist ein Interface?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2022 10:59:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Tontechnik Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Zentrale Einheit im Studio Ohne einen Computer geht im Studio heute nichts mehr. Aber wie kommt der Ton aus bzw. in den Computer? Und was gibt es zu beachten? Ein- &#38; Ausgänge Die einfachste Form ist im Prinzip einfach nur eine Soundkarte mit Aus- und Eingängen. Es ist also gleichzeitig AD/ DA Wandler und Schnittstelle&#8230;]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Zentrale Einheit im Studio</h2>


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<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0028-1024x683.jpg" alt="RME Fireface 800" class="wp-image-1966" srcset="https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0028-1024x683.jpg 1024w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0028-300x200.jpg 300w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0028-768x512.jpg 768w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0028-1536x1024.jpg 1536w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0028-2048x1365.jpg 2048w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0028-1200x800.jpg 1200w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0028-1980x1320.jpg 1980w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>


<p>Ohne einen Computer geht im Studio heute nichts mehr. Aber wie kommt der Ton aus bzw. in den Computer? Und was gibt es zu beachten?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein- &amp; Ausgänge</h2>



<p>Die einfachste Form ist im Prinzip einfach nur eine Soundkarte mit Aus- und Eingängen. Es ist also gleichzeitig AD/ DA Wandler und Schnittstelle zum Computer, wandelt also analoge in digitale Signale (AD) und umgekehrt (DA). </p>



<p>Klassische Soundkarten am Computer sind mit Miniklinken-Steckern ausgerüstet. Interfaces bieten aber professionellere Lösung mit 6,3 Klinke oder XLR- Anschlüssen, die auch den Studioalltag überleben.</p>



<p>Um Mikrofone anzuschließen braucht man einen Vorverstärker oder auch Preamp genannt, der das Signal verstärkt bevor es gewandelt wird. </p>



<p>Außerdem bieten die meisten Interfaces einen Kopfhöreranschluss.</p>



<p>Mittlerweile sind die größeren Interfaces auch mit internem Mischpult und Effekten versehen, sodass man die komplette Monitor- Umgebung im Interface steuern kann.</p>



<p>Der preisliche Unterschied ergibt sich dann durch die Anzahl der Kanäle, Preamps und Qualität der Komponenten. Die kleinsten Interfaces bieten 1- 2 Preamps, 1 Stereo- Ausgang und einen Kopfhörer- Verstärker. Größere Modelle können auch 60 Kanäle und mehr bereithalten. Eine DSP mit Effekten kostet natürlich auch mehr. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="569" src="https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2022/08/totalmix-1024x569.jpg" alt="RME Totalmix" class="wp-image-2641" srcset="https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2022/08/totalmix-1024x569.jpg 1024w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2022/08/totalmix-300x167.jpg 300w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2022/08/totalmix-768x427.jpg 768w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2022/08/totalmix-1200x667.jpg 1200w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2022/08/totalmix.jpg 1440w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Latenz / Treiberverlässlichkeit</h2>



<p>Die Latenz ist die Zeit die ein Signal braucht, um vom Eingang ins Digital gewandelt zu werden, durch den Computer verarbeitet wird und um wieder als analoges Signal zurück gewandelt zu werden. Denn im Gegensatz zu einem analogen Mischpult gibt es hier eine Verzögerung und diese sollte möglichst kurz sein um nicht zu stören. Gerade wenn ein Künstler sich selber hören soll ist dies von großer Bedeutung. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.</p>



<p>Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Qualität der Treiber und wie gut das Interface mit dem Computer zusammen arbeitet. Es gibt nichts Nervigeres als wenn man sich Sorgen machen muss ob das Interface erkannt wird, oder es andere Aussetzer gibt. Deshalb schwöre ich auf RME, mehr dazu in diesem Artikel.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-rambow-musik wp-block-embed-rambow-musik"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote  class="wp-embedded-content" data-secret="yHEUnh8cTS"><a href="https://www.rambow-musik.de/2022/04/06/rme-chipknappheit-rme-fireface-800-rme-arc-test-review/">RME, Chipknappheit &#038; RME Fireface 800 + RME Arc Test / Review</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;RME, Chipknappheit &#038; RME Fireface 800 + RME Arc Test / Review&#8220; &#8212; Rambow-Musik" src="https://www.rambow-musik.de/2022/04/06/rme-chipknappheit-rme-fireface-800-rme-arc-test-review/embed/#?secret=qBxR8i5wsI#?secret=yHEUnh8cTS" data-secret="yHEUnh8cTS" width="580" height="327" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Künstler Mix</h2>



<p>Wenn der Künstler etwas anderes hören soll als man selber als Techniker, dann braucht man einen extra Ausgang für den Künstler. Man sollte sich also überlegen, wie man das Gerät im Studio einbindet.</p>



<p>Man kann diesen Mix in seiner DAW anlegen. Cubase hat hierzu gute Möglichkeiten, um die Instrumente im Playback unterschiedlich laut zu mischen. Mir reicht es aber meistens den Main- Mix an den Künstler zu schicken. Die Verhältnisse von der Lautstärke des Musikers, der sich selber hören soll, und dem Playback regle ich in der Totalmix- Software vom Interface. </p>



<p>Wenn man ein Interface ohne Effekte hat, kann man diese zum Beispiel über Cubase hinzufügen, wie das geht seht Ihr hier.</p>



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<iframe loading="lazy"  title="cubase 10.5 - Wie man richtig mit Hall aufnimmt" width="580" height="326" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/vc6CUxdoVqc?feature=oembed" consent-required="1189" consent-by="services" consent-id="1190" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/vc6CUxdoVqc?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Monitoring</h2>



<p>Mittlerweile ersetzen Interfaces auch die komplette Monitor-Kontrolle im Studio und man bräuchte keinen extra Monitor-Controller. Über die Totalmix- Software in Kombination mit der Arc- Remote schalte ich die komplette Lautstärke im Studio und kann leicht zwischen den verschiedenen Boxen umschalten. </p>



<p>Dabei habe ich die komplette Monitor-Umgebung kalibriert, um konstante Ergebnisse zu erzielen. Mehr dazu ließt Ihr hier.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-rambow-musik wp-block-embed-rambow-musik"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote  class="wp-embedded-content" data-secret="gnDNwhAJuy"><a href="https://www.rambow-musik.de/2021/09/30/kalibrierte-abhoere-k14-system/">Kalibrierte Abhöre &#8211; K14- System</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Kalibrierte Abhöre &#8211; K14- System&#8220; &#8212; Rambow-Musik" src="https://www.rambow-musik.de/2021/09/30/kalibrierte-abhoere-k14-system/embed/#?secret=5KVOPd4olq#?secret=gnDNwhAJuy" data-secret="gnDNwhAJuy" width="580" height="327" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<item>
		<title>Focal Trio 11 Erfahrung / Langzeittest</title>
		<link>https://www.rambow-musik.de/2022/01/10/focal-trio-11-erfahrung-langzeittest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2022 08:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews & Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Studioakustik & Abhören]]></category>
		<category><![CDATA[Tontechnik Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[Tonstudio]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Focal Trio 11 ist für mich Persönlich der beste Monitorlautsprecher für meinen Bedarf. Wieso lest Ihr hier. Angefangen hat das Ganze übrigens so: Zu dem Zeitpunkt war ich noch am überlegen, aber diese Boxen haben mich einfach nicht ruhig schlafen lassen. Irgendwann habe ich dann meinen Mut zusammen genommen und die Boxen bestellt. Übrigens&#8230;]]></description>
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<p>Die Focal Trio 11 ist für mich Persönlich der beste Monitorlautsprecher für meinen Bedarf. Wieso lest Ihr hier.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0013-683x1024.jpg" alt="Focal TRIO 11" class="wp-image-1961" width="342" height="512" srcset="https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0013-683x1024.jpg 683w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0013-200x300.jpg 200w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0013-768x1152.jpg 768w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0013-1024x1536.jpg 1024w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0013-1365x2048.jpg 1365w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0013-1200x1800.jpg 1200w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0013-1980x2970.jpg 1980w, https://www.rambow-musik.de/wp-content/uploads/2021/09/Studio092021-1DX_0013-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /><figcaption>Focal Trio 11</figcaption></figure></div>


<p>Angefangen hat das Ganze übrigens so:</p>



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<p>Zu dem Zeitpunkt war ich noch am überlegen, aber diese Boxen haben mich einfach nicht ruhig schlafen lassen. </p>



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<iframe loading="lazy"  title="Ultimate MONITOR SHOOTOUT - Focal, ATC, Barefoot, Adam, Amphion" width="580" height="326" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/Quc19cjQUfM?feature=oembed" consent-required="1189" consent-by="services" consent-id="1190" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/Quc19cjQUfM?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
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<p>Irgendwann habe ich dann meinen Mut zusammen genommen und die Boxen bestellt. Übrigens bei Jan von <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.peakhouse-audio.de/?gclid=CjwKCAiAtouOBhA6EiwA2nLKH33glUn8bhDQcKWOlktHWqoQnu2Dic8pqRsAcTjM9OwN3KzvusfFOxoCqgMQAvD_BwE" target="_blank">Peakhouse-Audio</a>. Ich kann den Shop nur empfehlen! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f642.png" consent-required="1192" consent-by="services" consent-id="1193"/> Vielleicht kommen eines Tages statt den Focals die größeren ATCs ins Studio, aber das ist noch einmal ein anderes Budget.</p>



<p>Wie in meinen Auratone 5C Artikel beschrieben, habe ich die Focals mittlerweile um die Auratones ergänzt und ich finde das Duo wirklich Weltklasse.</p>



<p>Das was für mich die Focals ausmachen ist einerseits die hervorragende Tiefe und andererseits der geniale Sound der Boxen. Focal kommt aus dem gehobenen Hifi- Bereich und hat damit Erfahrungen hervorragend klingende Lautsprecher zu bauen. Es hat mich auch direkt beim Probehören fasziniert, dass die Boxen einen in die Musik hinein versetzen. Der Grundidee ist also geblieben, aber in Kombination mit studioanalytischer Eigenschaften. </p>



<p>Die Boxen haben Power und das meine ich. Ich setze nicht nur auf den Bezug der Lautstärke, die ich nicht ausnutzte, sondern die Boxen geben Transienten mühelos wieder. Aber sie sind fürs Mischen teilweise schon zu gut. Die Trios sind auf keinen Fall Schönfärber, sie können Dinge wiedergeben, die andere Boxen eben nicht können. Und der Übergang in die &#8222;echte Welt&#8220; mit Smartphone, Lautsprechern und Co. kann dem Mix dadurch manchmal etwas schwer fallen. Genau dabei helfen dann die Auratone Brüllwürfel aus um zu wissen, wie es am anderen Ende des Spektrums ankommt.  </p>



<p>Die Qualität des gesamten Frequenzspektrums ist extrem gut und das liegt nicht zuletzt daran, dass es sich hier um eine 3- Wege Box handelt, also mit separaten Treibern für Bass, Mitten und Höhen. Den Focal Beryllium- Hochtöner muss man mögen, deshalb gilt wie immer, man sollte sich die Boxen vorher angehört haben. Mir gefällt er sehr gut und genau deshalb stehen die Boxen bei mir auch im Studio und ich kann Colt Capperune in seinen Aussagen um die Focals und die Adams nur zustimmen. Denn die Adams hatte ich damals auch im direkten Vergleich gehört. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Frage des Geschmacks</h2>



<p>Die Wiedergabe eines Monitor Lautsprecher sollte möglichst objektiv sein. Aber warum sollte die Boxenwahl auch eine Frage des Geschmacks sein? Ein Beispiel sind zum Beispiel die sehr analytischen Boxen wie die Adams, die von vielen genau dafür gelobt werden. Andere sagen wiederum, dass die Boxen schrecklich klingen und man darauf nicht mischen kann. Haben jetzt beide Seiten Recht oder keine der Seiten? Ich glaube eher, dass selbst bei angeblich objektiven Lautsprechern es immer noch eine Frage des Geschmacks ist. Und somit gibt es die perfekte Monitorbox nicht. Es gibt nur eine &#8222;für mich perfekte Box&#8220;, es bleibt also 90% subjektiv. Also bleibt auch nichts anderes übrig, als selber hören und selber ausprobieren beim Händler Eurer Wahl. Man sollte auch bedenken, dass sich die Hörgewohnheiten ändern können oder ein höheres Budget andere Boxen möglich machen. Für mich ist die Boxenwahl also eine subjektive Momentaufnahme. </p>
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		<title>Aurotone 5c Test &#8211; Die Mittenlupe</title>
		<link>https://www.rambow-musik.de/2021/10/06/aurotone-5c-test-die-mittenlupe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2021 11:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mix & Mastering]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews & Tests]]></category>
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		<category><![CDATA[Tontechnik Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Auratone]]></category>
		<category><![CDATA[Lautsprecher]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorweg: Ich werde diesen Artikel zum Auratone Test mit der Zeit aktualisieren. Für mich macht es normal überhaupt keinen Sinn etwas zu bewerten, das man nicht im täglichen Gebrauch hat. Trotzdem fand ich es spannend, sofort über diese Boxen zu berichten, da ich so lange mit der Kaufentscheidung gehadert habe. Die Updates werden einzelne Abschnitte.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vorweg: Ich werde diesen Artikel zum Auratone Test mit der Zeit aktualisieren. Für mich macht es normal überhaupt keinen Sinn etwas zu bewerten, das man nicht im täglichen Gebrauch hat. Trotzdem fand ich es spannend, sofort über diese Boxen zu berichten, da ich so lange mit der Kaufentscheidung gehadert habe. Die Updates werden einzelne Abschnitte. Ich werde also meinen Original-artikel nicht verändern.<br><strong>Status:</strong><br>&#8211; Original Artikel vom 16.8.2021 &#8211; 24 Stunden mit der Box<br>&#8211; 1. Update 22.08.21 &#8211; nach einer Woche<br>&#8211; 2. Update 06.10.21 &#8211; nach knapp zwei Monaten</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-rambow-musik wp-block-embed-rambow-musik"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote  class="wp-embedded-content" data-secret="THdlXomQDs"><a href="https://www.rambow-musik.de/2021/06/25/fokus-bass-mitten-oder-hoehen/">Fokus &#8211; Bass, Mitten oder Höhen?</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Fokus &#8211; Bass, Mitten oder Höhen?&#8220; &#8212; Rambow-Musik" src="https://www.rambow-musik.de/2021/06/25/fokus-bass-mitten-oder-hoehen/embed/#?secret=hDreIf43Qc#?secret=THdlXomQDs" data-secret="THdlXomQDs" width="580" height="327" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Entscheidung</h2>



<p>In meinem oben verlinkten Artikel, hatte ich ja bereits geschrieben, dass ich besonderen Wert auf die Mitten beim Mischen lege. </p>



<p>Seitdem ich das Buch <a rel="noreferrer noopener" href="https://amzn.to/3ALdZ2C" target="_blank">&#8222;Mixing Secrets for the Small Studio&#8220;</a> gelesen habe war ich am überlegen, ob ich mir noch eine Mittenlupe wie die Auratones zusätzlich zu meinem Focal Trios kaufen soll. Ich habe jetzt mindestens ein halbes Jahr hin und her überlegt und meistens sind Entscheidungen, die so lange reifen, gar nicht so blöd. Also habe ich letzte Woche den Entschluss gefasst, mir die Boxen zu kaufen und notfalls doch zurück zu geben.</p>



<p>Um es kurz zu machen ist der Vorteil der Auratones, dass es sich um ein Gehäuse ohne Bass- Reflexport handelt und das es nur einen Treiber gibt. Hier stört also weder eine Bass- Resonanz, noch eine Phasenverschiebung durch eine Frequenzweiche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Auratones 5c im Test (24 Stunden)</h2>



<p>Als erstes zum Sound der Box. Wer sich mit den Boxen beschäftigt hat wird sicher gelesen haben, dass sie klingen sollen wie ein schlechtes Küchenradio. Für mich klingen die Boxen sehr mittig und im ersten Moment relativ grell. Die Bässe und Höhen laufen relativ frühzeitig, aber sanft aus. Was also bleibt sind wirklich sehr direkte Mitten und ich würde jetzt nicht bescheinigen, dass es tonal gut klingt oder wie ich mir Musik zum Genießen anhören wollte. Oder um es anders zu formulieren ist ein Hammer ein Hammer und eben keine antike Skulptur. Das eine ist ein Werkzeug und das andere etwas zum anschauen.</p>



<p>Sind die Auratones denn ein gutes Werkzeug? Das Stereobild ist durchaus gut, wobei man doch merkt, dass etwas die Höhen fehlen, um es imposant klingen zu lassen. Was aber massiv auffällt ist, wie sauber man die Mitten beurteilen kann. Die Impulswiedergabe ist hervorragend, was das Komprimieren einfacher macht. Man merkt auch, dass hier keine Frequenzweiche  stört und man hört wirklich gut, wenn irgendwelche Resonanzen in unserem Mix stören. Mir fiel es auch unglaublich leicht, die Verhältnisse zwischen den Tracks vernünftig einzustellen.<br>Letztlich überzeugen die 2- 3 Tracks, die ich mit den Boxen neu abgestimmt habe, auch auf dem Handy und im Auto.</p>



<p>Es ist nicht so, dass es auf meinen Focals nicht auch gehen würde, aber ich würde die Auratones wirklich als Mittenlupe bezeichnen. Dadurch hört man einige Details einfacher. </p>



<p>Die Verarbeitung ist ok, ist aber jetzt nichts, was mich vom Hocker haut. Man hätte bei der Furnierung sauberer arbeiten können. Ich bin auch nicht wirklich ein Fan von den spitzen Kannten, aber hier ist man dem Original treu geblieben. </p>



<p>Da die 5Cs passive Boxen sind, also keine eingebaute Endstufe haben, habe ich mich für das Original entschieden, was in Kombination mit Bettermaker entstanden ist. Der kleine Kasten ist wertig und scheint die Boxen gut zu verstärken. Hier gibt es nichts auszusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Team</h2>



<p>Würde ich die Auratones als alleinige Boxen empfehlen? Sehr wahrscheinlich nicht. Dafür fehlt einfach zu viel oben und unten herum. Ich bin außerdem davon überzeugt, dass man anfangs auf gut klingenden Boxen mischen sollte, da man doch so mischt, wie man es gerne hören möchte. Es fällt sehr schwer, Bässe oder Höhen zu korrigieren, die nicht den <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.rambow-musik.de/2021/06/22/frequenzkurve-und-hoergewohnheiten/" target="_blank">Hörgewohnheiten</a> entsprechen. </p>



<p>Für mich habe ich mit den Focal Trios wirklich den passenden Lautsprecher gefunden, mit einer guten Kombination aus schön und gut klingen, sowie analytischem Hören. Dazu passen dann auch die Auratones 5Cs als reine Analysewerkzeuge. Ob ich zu den Auratones raten würde, wenn man seine Haupt- bzw. Fullrange- Abhöre noch nicht gefunden hat, kann ich so früh nicht sagen.</p>



<p>Ich bin gespannt, ob sich mein Fazit in den kommenden Tagen noch ändert, aber aktuell bin ich davon überzeugt, dass die Boxen gekommen sind um zu bleiben. Sonst hätte ich auch nicht zum jetzigen Zeitpunkt diesen Artikel verfasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Update &#8211; gute Entscheidung </h2>



<p>Die Boxen sind jetzt eine Woche im Haus und ich bin sehr zufrieden. Mittlerweile habe ich einen kompletten Mix mit den Boxen gefahren und weitere Produktionen überarbeitet. </p>



<p>Anfangs hatte ich den Mix von Grund auf über die Auratones aufgebaut, dass lief soweit auch ganz gut. Aber ich musste ihn dann noch über die Focals abstimmen. Die Kombinationen aus beiden sind wirklich sehr gut. Mir fällt es irgendwie einfacher, störende Frequenzen auf den Auratones zu finden und diese heraus zu ziehen. Die Frequenzen die auf den Auratones nerven, nerven auch überall anders. Und es klingt, zurück auf den Focals, deutlich angenehmer. Ein weiteres &#8222;Problem&#8220; der Focals ist, dass sie sehr detailliert auflösen, so dass man jedes Detail in der Räumlichkeit hört. Aber dadurch weiß man nicht unbedingt, was bei &#8222;normalen&#8220; Systemen noch ankommt. Das kann man mit den Auratones auch wieder etwas besser abstimmen. Trotzdem ist es schön, auch die Perspektive zur sehr hohen Auflösung der Focals zu haben. </p>



<p>Was ich aktuell aber nur bestätigen kann ist, das was auf den Auratones gut klingt auch überall anders gut klingt. </p>



<p>Dann gibt es noch die Bereiche, die nicht klingen bzw. nicht zu hören sind. Wiederum ein Vorteil ist zu wissen, ob der Bass und die Kick auf kleinen Boxen noch hörbar sind. Aber sonst heißt es: &#8222;Hier ist Schluss&#8220; für die Höhen und Bässe und da übernehmen dann die großen Boxen. Und groß ist ja bei den Trio 11 wirklich ein Stichwort. </p>



<p>Das war mein Update für diese Woche. <s>Das nächste gibt es nächste Woche. </s></p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Update &#8211; 2 Monate später</h2>



<p>Ok, der erste Eindruck hat nicht gelogen und ich liebe die Kombination aus den <strong>Focal Trio</strong>s und den <strong>Auratone 5C</strong>s einfach. Eigentlich wollte ich nach einer Woche nach dem letzten Update mit dem nächsten Update kommen, aber jetzt sind es zwei Monate geworden und ich habe mittlerweile 4 Lieder auf den Auratones gemischt die Released wurden.</p>



<p>Colt Capperune hat es in seinem Monitor Review ganz gut gesagt und beschrieben, auf welche Parameter man gucken kann und sollte. <br>Für die Auratones wichtig: die Mittenauflösung, Transienten Wiedergabe, die Ehrlichkeit der Boxen &amp; die Tiefe des Sounds. </p>



<p>Ich bleibe dabei, dass durch das spezielle Design aus nur einem Treiber und der geschlossenen Box die <strong>Mittenwiedergabe</strong>, deren Auflösung und die Transienten Wiedergabe wirklich sehr gut ist. Es fällt mir ausnahmsweise relativ einfach, dadurch die Kompression zu beurteilen. Dazu schreien einem resonierende Frequenzen förmlich an und man ist eher dazu geneigt, diese zu entfernen. </p>



<p><strong>Die Tiefe</strong> der Auratones ist nicht wirklich vorhanden, entweder ist ein Element da oder weg. Aber hier genau liegt der Vorteil der Boxen, dass was hier klingt, klingt eben auch überall anders. Sogar die Wiedergabe auf dem Smartphone ist akzeptabel, hier hatte ich früher das Problem, dass einige Elemente untergehen. Die Focals gehören wiederum genau zur anderen Seite des Spektrums und die Tieferwiedergabe ist ein Traum.</p>



<p>Wie schon gesagt sind diese Boxen wirklich <strong>Ehrlich</strong>, was klingt, dass klingt, alles andere klingt halt Scheiße. Man entschuldige die Wortwahl, aber die Boxen klingen halt nicht wirklich gut. Aber sie sind ein hervorragendes Werkzeug.</p>



<p>Und genau hier kommt für mich die <strong>Teamarbeit</strong> der Boxen zum Tragen. Wie Colt so schön sagt. &#8222;Die Focals schaffen es Emotionen zu erzeugen&#8220;. Und wer mein Video gesehen hat, nachdem ich sie das erste Mal gehört habe, wird mir das hoffentlich abnehmen, dass es mir genau so ergangen ist. Aber sie sind für die Praxis fast ein wenig zu schön und zu genial. Dinge, die die Focals ohne Probleme an Dynamik und Details wiedergeben, sind auf anderen Boxen einfach WEG. Gerade bei Smartphones und hier ergänzen sie sich super mit den 5cs. </p>



<p>Würde die Auratones also wieder hergeben? Ein ganz klares NEIN! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f642.png" consent-required="1192" consent-by="services" consent-id="1193"/><br></p>



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		<title>Kalibrierte Abhöre &#8211; K14- System</title>
		<link>https://www.rambow-musik.de/2021/09/30/kalibrierte-abhoere-k14-system/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2021 09:51:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mix & Mastering]]></category>
		<category><![CDATA[Studioakustik & Abhören]]></category>
		<category><![CDATA[Tontechnik Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Lautsprecher]]></category>
		<category><![CDATA[Lautstärke]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
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					<description><![CDATA[Sollte man sich schon einmal mit dem Thema Mastering beschäftigt haben, wird einem der Name Bob Katz sicher geläufig sein. Ich verlinke hier einmal den ersten Teil seines Artikels zum Thema Loudness kalibrieren mit der Abhörumgebung. Wir sollten einige grundlegende Begriffe verstehen, bevor wir ans Eingemachte gehen. Headroom werde ich hier als den Bereich über&#8230;]]></description>
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<p>Sollte man sich schon einmal mit dem Thema Mastering beschäftigt haben, wird einem der Name Bob Katz sicher geläufig sein.</p>



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<p>Ich verlinke hier einmal den ersten Teil seines Artikels zum Thema Loudness kalibrieren mit der Abhörumgebung. </p>



<p>Wir sollten einige grundlegende Begriffe verstehen, bevor wir ans Eingemachte gehen. </p>



<p><strong>Headroom</strong> werde ich hier als den Bereich über der 0db Marke definieren, die noch nutzbar sind. Als Beispiel haben analoge Pulte je nach Qualität ungefähr 20-30db Headroom über der 0 db Marke, bevor diese endgültig unbrauchbar verzerren. <br>Weiterhin gibt es mehrere Standards wieviel Volt die 0db Punkte ausgeben. Dieses bedeutet je nach Standard 0db = ein fest definierter elektrischer Strom. Auf alle Standards hier einzugehen würde am Thema vorbeiführen.</p>



<p>Der &#8222;Headroom&#8220; im Digitalen sieht allerdings anders aus. 0 dbfs ist das absolute Maximum. Das fs steht hierbei übrigens für Full Scale, kennzeichnet ein digitales Meter und misst den Spitzenpegel (Peak). Wir haben also keinen 0 Punkt mit Headroom im herkömmlichen Sinne sondern nur einen Endpunkt. Man hat versucht immer näher an diesen Endpunkt heran zu kommen, aber mehr dazu im folgenden verlinkten Artikel.</p>



<p><strong>Peak vs RMS Messung</strong><br>Es gibt nun übergeordnet zwei Arten, die Lautstärke zu messen: Peak- Messung, die genau den aktuellen Wert angibt als Durchschnittsmessung über einen Zeitraum, zum Beispiel die RMS Messung oder die verschiedenen LUFS Messungen. <br>VU- Meter an analogen Pulten messen einen Durchschnitt. Der Vorteil an dieser Messung ist, dass sie dem Hörempfinden naheliegt, da wir nicht so gut Peak- Lautstärken beurteilen können. Deshalb orientiert sich der 0db Punkt im K-System am RMS Wert. Der obere Punkt des Headrooms benutzt dann die Peak Messung als technische Größe in der digitalen Welt.  <br><br>Ein wenig zu dem Thema habe ich im folgenden Artikel geschrieben.</p>



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<blockquote  class="wp-embedded-content" data-secret="GbNuqgS5Dh"><a href="https://www.rambow-musik.de/2021/07/28/mastering-und-der-14db-lufs-mythos/">Mastering und der -14db LUFS Mythos</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Mastering und der -14db LUFS Mythos&#8220; &#8212; Rambow-Musik" src="https://www.rambow-musik.de/2021/07/28/mastering-und-der-14db-lufs-mythos/embed/#?secret=xawUcK4Cel#?secret=GbNuqgS5Dh" data-secret="GbNuqgS5Dh" width="580" height="327" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Das K- System</h2>



<p>Grundidee des K- Systems ist es wieder einen Standard zu definieren, der einen fest definierten RMS Standard hat. Hier wurden 3 unterschiedliche Werte gewählt -12dbfs, -14dbfs und -20dbfs. Unterscheiden tun sich diese also durch den möglichen Headroom. Das K14 System mit einer durchschnittlichen Lautheit -14dbfs kann also einen maximalen Peak von 0dbfs haben und hat somit einen Headroom von 14 db. </p>



<p><strong>Anwendungsgebiete:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>12db &#8211; Broadcast &amp; Radio</li><li>14db &#8211; Rock-/ Pop- Produktion</li><li>20db &#8211; klassische Musik &amp; Filmanwendungen</li></ul>



<p>Für mich hatte ich also schon länger beschlossen, dass K14 die richtige Wahl ist, bevor Spotify und Co. quasi den -14db Wert zum Standard gemacht haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lautsprecher kalibrieren</h2>



<p>Das Ganze an sich wäre schon als System um Headroom zu bewahren ganz gut. Aber der nächste Schritt ist es, einen Fixpunkt für die Lautstärke festzulegen. Als grundsätzliche Empfehlung gilt 83 db SPL (slow C- weighted). Allerdings ist diese Empfehlung für Kinosäle auslegt. Für kleine Räume gilt eine Empfehlung von ca. 76 db. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.soundonsound.com/techniques/establishing-project-studio-reference-monitoring-levels?page=1" target="_blank">Quelle</a></p>



<p>Ich habe also mit einem SPL- Meter, mit den Testtönen die es bei Bob Katz auf der Seite gibt, meine Lautsprecher so eingemessen, dass diese genau bei diesem Wert von 76 db SPL (C-weighted, slow) liegen. Das gilt sowohl für die Focals, als auch für die Auratones.</p>



<p>Das bedeutet: standardmäßig sind alle Songs die via Spotify, Youtube und so weiter laufen, direkt auf der korrekten Lautstärke. Aber das ist eher ein glücklicher Zufall durch den aktuellen Standard.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In der Praxis</h2>



<p>Das System ermöglicht es, mir eine Variable zu eliminieren. Durch den bereits beschriebenen Fletcher- Munson Effekt hören wir Frequenzen verschieden je nach Lautstärke. Wenn ich aber die Lautstärke festlege, habe ich immer den gleichen gehörten Frequenzverlauf. Somit kann ich besser bestimmen ob genug Bass, Mitten und Höhen vorhanden sind. Seitdem sind meine Produktionen wesentlich konsistenter in der Frequenz Ballance.</p>



<p>Ein weiteres Problem ist der so genannte Volume Creep, also das der Mix mit der Zeit immer lauter wird, weil man Elemente immer weiter aufdreht (lauter = besser). Irgendwann ist der Headroom weg, weil wir an die 0dbfs Marke stoßen. Da es aber mit der kalibrierten Abhörumgebung im Raum dann unangenehm laut wird, ist das Problem bei mir nicht mehr vorhanden.</p>



<p>Es ist ein wenig schwer zu beschreiben, aber auf einmal weiß man, wo die einzelnen Elemente Lautstärke mäßig hin sollen und das einfach nach Gehör. Für mich ist auch der Lerneffekt größer, da es einen bekannten Fixpunkt gibt. Natürlich höre ich auch in anderer Lautstärke ab (zu 95% leiser). Aber einen Knopfdruck auf die ARC Remote und ich bin wieder bei meinem bekannten Punkt. Der Dim Regler vermindert zusätzlich das Signal um genau -6db, also ist auch dieser leisere Punkt definiert. Ich habe also zwei Fixpunkte, kann aber natürlich noch nach Bedarf variieren.</p>



<p>Ich kann mir ehrlich gesagt nicht mehr vorstellen, ohne die Kalibrierung zu arbeiten. Das wäre ein wenig wie Autofahren ohne Tacho und selbst mit Tacho verschätzt man sich manchmal.<br>Da bleibt mir nur noch zu sagen &#8222;Schöne Grüße aus Flensburg&#8220;. <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" consent-required="1192" consent-by="services" consent-id="1193"/> </p>



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<blockquote  class="wp-embedded-content" data-secret="BhPwU2wGA9"><a href="https://www.rambow-musik.de/2021/06/22/frequenzkurve-und-hoergewohnheiten/">Frequenzkurve und Hörgewohnheiten</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Frequenzkurve und Hörgewohnheiten&#8220; &#8212; Rambow-Musik" src="https://www.rambow-musik.de/2021/06/22/frequenzkurve-und-hoergewohnheiten/embed/#?secret=hYs7WfJckI#?secret=BhPwU2wGA9" data-secret="BhPwU2wGA9" width="580" height="327" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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